"Lebendiger Adventskalender" in Lingelbach findet statt
Auch im Jahr 2010 öffnen sich im Dezember wieder 24 Grundstücke zum "Lebendigen Adventskalender". Seit 2000 findet er regelmäßig im Dorf statt.
Der Auftakt wird - auch das ist bereits Tradition - vom "Arbeitskreis Lebendiger Adventskalender" gestaltet. Durch die Umbaumaßnahmen am Martin Luther-Haus startet der Kalender jedoch in diesem Jahr vor der Kirche.
In der Regel fangen die Veranstaltungen um 18:30 Uhr an. Danach lesen die Gastgeber Geschichten, eine Bläserschar begleitet die Lieder aus einem eigens gestalteten Liederheft. Traditioneller Abschluss ist die Fortsetzungsgeschichte in 24 Teilen, deren letzter Teil am Heiligabend vor der Christvesper gelesen wird. Nach der Fortsetzungsegschichte laden die Gastgeber dann noch zu Kinderpunsch und Glühwein ein, um noch eine Weile beieinander zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.
Der Plan mit den 24 Gastgebern wird in den nächsten Tagen in Lingelbach verteilt. Zudem kann er als PDF-Datei im Pfarramt per E-Mail angefordert werden.
(Sven Wollert, 25.11.2010)
Herzlicher Empfang für einen alten Bekannten
Etwa 100 Menschen hatten sich am Morgen des Reformationstages in der Hattendorfer Kirche eingefunden, um einen "alten Lingelbacher" zu hören und zu sehen: Reinhard Heubner, den Chefredakteur des "Kasseler Sonntagsblattes".
Der betonte denn auch zu Beginn des Gottesdienstes seine Verbundenheit zu den Orten seiner Kindheit. Acht Jahre lang lebte er mit seiner Familie im Pfarrhaus in der Grebenauer Straße in Lingelbach als Sohn von Pfarrer Horst Heubner. Dabei richtete er auch die Grüße seiner Mutter aus, die "in Gedanken auch heute morgen hier dabei ist".
In seiner Predigt ging er dann auf die Entwicklung der Kirche und ihre zahlreichen Aufspaltungen in verschiedene Kirchen ein und stellte anhand der Entdeckungen der Reformation heraus, warum er gerne evangelisch ist.
Nach dem Gottesdienst verabschiedeten sich die Gottesdienstbesucher herzlich vom diesjährigen Gastprediger und manches in über fünfzig Jahren veränderte Gesicht wurde für Reinhard Heubner mit einem altbekannten Namen verbunden.
(Sven Wollert, 02.11.2010)
Reformationstag: Rückkehr in frühere Gefilde
Auch in diesem Jahr wird ein besonderer Gast die Predigt im Gottesdienst am Reformationstag halten. Und der kennt die Gegend rund um den Bechtelsberg noch aus Kindertagen, denn schließlich war sein Vater, Horst Heubner, von 1949 bis 1957 Pfarrer in Lingelbach und 1951/52 auch für Hattendorf zuständig.
Pfarrer Reinhard Heubner wurde 1947 geboren. Nach der Zeit in Lingelbach zog die Familie nach Cölbe bei Marburg. Nach dem Abitur studierte er in Marburg, Tübingen und Wien Evangelische Theologie. Sein Vikariat absolvierte er in Vancouver, Kanada, der diesjährigen Olympiastadt. Nachdem er in Wollrode und Körle, beide im Kirchenkreis Melsungen, sowie in Kassel-Kirchditmold Gemeindepfarrer war, wechselte er vor fünfzehn Jahren zum „Kasseler Sonntagsblatt“ und übernahm dort die Chefredaktion. Er ist Vater von zwei erwachsenen Kindern.
Der zentrale Gottesdienst zum Reformationstag am 31. Oktober beginnt um 1000 Uhr in der Hattendorfer Kirche.
(Sven Wollert, 18.10.2010)
Goldene Konfirmation am 26. September 2010
Krieg und Gefangenschaft sorgten 1945/46 dafür, dass nur wenige Kinder geboren wurden. Dementsprechend wurden vierzehn Jahre später, im Frühjahr 1960, auch nur wenige Jugendliche konfirmiert. In Lingelbach, Berfa und Hattendorf, die heute zur Kirchengemeinde Bechtelsberg gehören, waren es insgesamt 15 Jungen und Mädchen, die die Pfarrer Dellit und Wackerbarth konfirmieren konnten. Sechs von Ihnen kamen am Sonntag, dem 26. September, in der Kirche in Berfa zu einem Abendmahlsgottesdienst zusammen, um ihre Goldene Konfirmation zu feiern.
Im Anschluss an den Gottesdienst begaben sie sich mit Pfarrer Sven Wollert auf den Friedhof, wo sie der vier Verstorbenen gedachten. Bei einem Mittagessen und Kaffee und Kuchen wurden anschließend Erinnerungen ausgetauscht.
(Sven Wollert, 18.10.2010)
Silberne Konfirmation am 27. Juni 2010
17 der 28 Konfirmanden des Jahres 1985 aus Lingelbach, Berfa und Hattendorf kamen am 27. Juni zum Gottesdienst anlässlich ihrer Silbernen Konfirmation in der Lingelbacher Kirche zusammen. An diesem festlichen Abendmahls-gottesdienst, der musikalisch von Ines Hohl (Orgel) und dem Lingelbacher Posaunenchor unter der Leitung von Erich Hohl gestaltet wurde, nahm auch Pfr. Gerhard Laufer teil, der die Jubilare vor 25 Jahren eingesegnet hatte.
Bereits am Vorabend hatten sich die Silberkonfirmanden getroffen, um sich in gemütlicher Runde an ihre Konfirmandenzeit zu erinnern und das seither Geschehene auszutauschen. Im Anschluss an den Gottesdienst kamen sie dann noch einmal mit ihren Familien zu einem abschließende Kaffeetrinken zusammen.
(Sven Wollert, 02.07.2010) |